Klimabilanz 2024 bestätigt deutlichen Fortschritt
Im Basisjahr 2021 emittierte der Stadtwerke Konzern 233.323 tCO2-Äquivalent. Im Jahr 2024 konnte dieser Wert auf 118.154 tCO2-Äquivalent gesenkt werden. Das entspricht einem Emissionsrückgang von rund 49 Prozent.
Ein wesentlicher Teil dieser bilanzierten Emissionen ist auf die Belieferung der Kunden mit Strom, Gas und Wärme zurückzuführen. Dabei handelt es sich nicht um Emissionen aus dem eigenen Geschäftsbetrieb, sondern um jene Emissionen, die durch den Energieverbrauch der Kunden entlang der Lieferkette entstehen und den Emissionen des Stadtwerke‑Konzerns zugerechnet werden.
Die Stadtwerke Schweinfurt verfolgen das Ziel, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren. Bis 2035 soll vollständige Klimaneutralität erreicht werden. Grundlage dafür ist eine Dekarbonisierungsstrategie, aus der konkrete Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen abgeleitet werden.
Ökostrom, Photovoltaik, E-Mobilität und Fernwärme als zentrale Hebel
Ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Emissionen ist die Umstellung der privaten Stromkunden auf eine reine Ökostrombelieferung. Dadurch hat sich die CO2-Belastung durch die Strombelieferungen deutlich reduziert.
Parallel bauen die Stadtwerke die Eigenversorgung aus: Photovoltaik-Anlagen auf unterschiedlichen Liegenschaften versorgen Objekte direkt mit Solarstrom und reduzieren so den Netzstrombezug.
Auch im öffentlichen Nahverkehr wird der Klimakurs sichtbar. Die Stadtwerke elektrifizieren ihre Busflotte und betreiben mehr als die Hälfte des Bus-Fuhrparks emissionsfrei. Für den reibungslosen Einsatz sorgt ein Ladepark, ergänzt durch ein intelligentes Lademanagementsystem zur Optimierung des Strombezugs.
In der Wärmeversorgung setzen die Stadtwerke auf Ausbau und Nachverdichtung der Fernwärme. Die Fernwärme in Schweinfurt weist einen Primärenergiefaktor von 0,22 auf. Zum Vergleich: Heizöl und Erdgas liegen bei 1,1. Das unterstreicht den ökologischen Vorteil der Fernwärme als klimafreundliche Wärmeoption.
Transparent, überprüfbar, im Netzwerk verankert
Die Stadtwerke Schweinfurt erstellen ihre Klimabilanz nach den Regeln des Greenhouse Gas Protocol. Die Entwicklung der Emissionen wird jährlich überprüft, die Strategie bei Bedarf angepasst. Nicht vermeidbare Emissionen sollen kompensiert werden, im Vordergrund stehen Vermeidung und Reduktion.
Zusammen mit weiteren Energieversorgern haben die Stadtwerke Schweinfurt die „Stadtwerke-Initiative Klimaschutz“ gegründet. Die Stadtwerke-Initiative Klimaschutz zielt darauf ab, gemeinsam Klimaschutz voranzutreiben und eine generationengerechte Zukunft zu gestalten. Ziel ist es, Emissionsquellen zu identifizieren, den Ausstoß zu verringern und Ressourcen schonend einzusetzen. Die beteiligten Unternehmen verpflichten sich zur Einhaltung eines fest definierten Kriterienkatalogs und zur regelmäßigen Überprüfung und Anpassung ihrer Dekarbonisierungsstrategie.
„Klimaschutz geht uns alle an. Gemeinsam wollen wir den Klimaschutz vor Ort mitgestalten und die Klimaschutzziele in der Region umsetzen“, sagt Thomas Kästner, Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt.
Weitere Informationen zum Klimaschutz sind zu finden unter www.stadtwerke-sw.de/klimaschutz.
Fragen rund um das Thema Klimaschutz beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Schweinfurt gerne persönlich im Kundencenter am Roßmarkt (Mo – Do 9:00 - 16:30 Uhr, Fr 9:00 – 15:00 Uhr sowie in der Kunden-Hotline unter 09721 931 - 400 (Mo – Fr 8:00 - 17:00 Uhr) und sind erreichbar via E-Mail an kundenservice@stadtwerke-sw.de. Ebenso stehen sie im Live-Chat (Mo – Fr 8:00 – 17:00 Uhr) und mittels Video-Konferenz (Mo – Fr 8:00 - 17:00 Uhr) über die Internetseite www.stadtwerke-sw.de/service zur Verfügung. Der Chatbot SWenja beantwortet auf der Internetseite Fragen rund um die Uhr.