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Unser Weg in eine klimaneutrale Zukunft.
 

Klimaneutralität bis 2035

Unser Weg in eine klimaneutrale Zukunft

Die Stadtwerke Schweinfurt verfolgen das Ziel, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren. Bis 2035 soll vollständige Klimaneutralität erreicht werden.

Grundlage dafür ist eine Dekarbonisierungsstrategie, aus der konkrete Maßnahmen zur Senkung der CO₂-Emissionen abgeleitet werden. Ausgangspunkt ist die Klimabilanz des Unternehmens, erstellt erstmals 2021 nach dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol.

Die Neutralisierung der Treibhausgasemissionen erfolgt vorrangig durch Vermeidung und Reduktion. Nicht vermeidbare Emissionen werden kompensiert. Die Entwicklung der Emissionen wird jährlich überprüft, die Strategie bei Bedarf angepasst. Seit dem Basisjahr 2021 ist bereits ein signifikanter Rückgang der Emissionen erkennbar.

Unsere Maßnahmen im Detail

Im September 2023 haben die Stadtwerke Schweinfurt ihre ersten beiden Elektrobusse in Dienst gestellt und damit alte Dieselbusse abgelöst. Vier weitere sind seit Mai 2025 in Schweinfurt unterwegs. Im November 2025 haben die Stadtwerke Schweinfurt dann noch einmal 17 weitere vollelektrisch angetriebene Busse in Betrieb genommen. Damit ist mehr als die Hälfte des Bus-Fuhrparks der Stadtwerke emissionsfrei und klimaneutral unterwegs. Ein klares Bekenntnis des Unternehmens zu einer nachhaltigen und zukunftssicheren Mobilität in Schweinfurt.

Für den reibungslosen Einsatz der E-Busse sorgt ein neuer Ladepark in unmittelbarer Nähe zum aktuellen Betriebshof. Jeder der Ladepunkte verfügt über eine Leistung von bis zu 180 kW. Ein intelligentes Lademanagementsystem optimiert den Strombezug.

Das Engagement spiegelt sich auch in der Klimabilanz 2024 der Stadtwerke Schweinfurt durch sinkende CO2-Emissionen im Verkehrsbetrieb wider. Zwar waren in Jahr 2024 nur zwei batterieelektrische Busse im Einsatz, dennoch konnte bereits eine Reduktion der Emissionen in diesem Bereich festgestellt werden.

Einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leistet die Umstellung der privaten Stromkunden auf eine reine Ökostrombelieferung. Die Umstellung erfolgte zum 01.01.2023.

Die CO2-Belastung durch die Strombelieferungen – sowohl an Privat- als auch an Gewerbekunden – hat sich dadurch deutlich reduziert. Die Einsparung lag im ersten Jahr bei knapp 44.000 t CO2äq. In 2024 konnten aufgrund veränderter Stromliefermengen noch einmal rd. 14.000 t CO2äq gegenüber dem Vorjahr eingespart werden.

Die Stadtwerke Schweinfurt betreiben Photovoltaik-Anlagen auf unterschiedlichen Liegenschaften, vom Verwaltungsgebäude über das Schwimmbad bis hin zu Trafostationen. Der Großteil dieser Anlagen versorgt die jeweiligen Objekte unmittelbar mit Solarstrom.

Dadurch wird der Strombezug aus dem Netz reduziert. Im Jahr 2024 haben sich die Emissionen aus dem Strombezug um rund 600 t CO₂-Äquivalent verringert.

Jeder Energieträger, wie z.B. Strom oder Gas weist einen spezifischen Primärenergiefaktor (PEF) auf. Dieser berücksichtigt die benötigte Energie der gesamten Prozesskette von der Gewinnung, Umwandlung bis hin zur Verteilung. Je umweltschonender die Energieform und ihre Umwandlung, desto niedriger ist der Primärenergiefaktor.

Die Fernwärme in Schweinfurt hat mit 0,22 Primärenergiefaktor einen hervorragenden Wert (Quelle: Umwelterklärung 2025 des GKS). Der niedrige Primärenergiefaktor ist Ausdruck der ökologischen Vorteile der Fernwärme gegenüber anderen Heizarten. Zum Vergleich: Der Primärenergiefaktor von Heizöl oder Erdgas liegt bei 1,1.

"Klimaschutz geht uns alle an. Gemeinsam wollen wir den Klimaschutz vor Ort mitgestalten und die Klimaschutzziele in der Region umsetzen."
Thomas Kästner
Geschäftsführer 

Stadtwerke-Initiative Klimaschutz

Gemeinsam mehr erreichen

Zusammen mit 43 weiteren Energieversorgern haben die Stadtwerke Schweinfurt im Jahr 2022 die „Stadtwerke-Initiative Klimaschutz“ gegründet. Die Initiative geht aus dem Stadtwerke-Netzwerk ASEW (Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung) hervor und hat es sich zum Ziel gemacht gemeinsam Klimaschutz voranzutreiben und für eine generationengerechte und lebenswerte Zukunft zu sorgen.

Die an der Initiative beteiligten Unternehmen verpflichten sich zur Einhaltung und aktiven Umsetzung eines fest definierten Kriterienkatalogs:

  • Die eigenen Treibhausgasemissionen werden gemäß anerkanntem Standards erhoben und regelmäßig aktualisiert.
  • Eine Dekarbonisierungsstrategie wird festgelegt, um die Emissionen zielgerecht zu vermeiden und nicht vermeidbare Emissionen zu verringern.
  • Die Dekarbonisierungsstrategie und die daraus abgeleiteten Ziele werden regelmäßig überprüft und veröffentlicht.
  • Auf Basis der Dekarbonisierungsstrategie werden Ziele definiert und konkrete Maßnahmen abgeleitet.
  • Um den Klimaschutz voranzutreiben, werden die eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen auf dem Weg zur Dekarbonisierung geteilt. Dadurch werden gemeinsame Stärken im Netzwerk genutzt und vorangetrieben, um treibhausgasneutrales Handeln im eigenen Unternehmen sowie bei Kundinnen und Kunden zu realisieren.

Dekarbonisierungs-Strategie offiziell bestätigt

Die Stadtwerke Schweinfurt erfüllen auch im zweiten Teilnahme-Jahr die Kriterien der "Stadtwerke-Initiative Klimaschutz" vollständig. 

Dies wurde nach eingehender Prüfung durch die ASEW erneut bestätigt. Somit gelten die Stadtwerke Schweinfurt als "offizielles Mitglied" der Initiative.

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